13. Etappe der Rallye Dakar

dakar.com: „The Dakar can have mountain stages. Even if there is no need for oxygen masks, the rally will reach its high point on this special, verging on 1,000 m in some passes. As with the previous day, the tracks will be narrow, and dust will make overtaking very difficult.“

Heute geht es in die Berge auf bis zu 1000 Meter mit einer 348 km Wertungsetappe nach Tambacounda in Senegal.

Wieder werden die Tracks eng und staubig. Das macht das Überholen schwer. Es ist der zweite Teil der Marathonetappe. In der letzten Nacht war nur Service innerhalb der Teams möglich.

Der aktuelle Gesamtstand hat sich durch das Problem von Peterhansel geändert:

1 302 ALPHAND (FRA)
PICARD (FRA) MITSUBISHI 46:25:52 00:00:00
2 305 DE VILLIERS (AFS)
THORNER (SUE) VOLKSWAGEN 46:46:23 00:20:31
3 304 ROMA (ESP)
MAGNE (FRA) MITSUBISHI 47:46:38 01:20:46
4 300 PETERHANSEL (FRA)
COTTRET (FRA) MITSUBISHI 49:16:57 02:51:05
5 309 MILLER (USA)
VON ZITZEWITZ (ALL) VOLKSWAGEN 49:25:45 02:59:53

Es bleibt zum Ende der Rallye Dakar 2006 weiter spannend.

28 Responses to "13. Etappe der Rallye Dakar"

  1. Wilhelm sagt:

    Viele Glück für Mark & Dirk sowie für De Villers & Thorner.
    Da geht noch was.
    Mal sehen, wie gut Peterhansel sein Mitsubishi repariert hat.

    Für VW:
    http://tracking.dakar.com/VOLKSWAGEN/iritrack_v7_us.html

    Für Mitsubishi:
    http://tracking.dakar.com/MITSUBISHI/iritrack_v7_us.html

    Allgemein:
    http://tracking.dakar.com/ASO/iritrack_v7_us.html

  2. Helge Siems sagt:

    Es gab wohl gestern ein paar Probleme bei Mark und Dirk …

    #309 – Mark Miller (USA), 5. Platz Tages- / 5. Platz Gesamt-Wertung „Nach nur 45 Kilometern liefen wir auf einen Pro-Truck auf, der dann vor uns bei einer der rund 20 Wasserdurchfahrten in einem Schlammloch stecken blieb. Wir mussten ihn herausschieben, da er die Strecke blockierte. Heute mussten wir zudem zwei Reifen wechseln. Ein sehr schwieriger und unrhythmischer Tag.“

  3. Stefan Montag sagt:

    Das Team Mark und Dirk hat gegenüber Herrn Peterhansel wohl heute einen Vorteil: Sie werden wohl nicht so regelmäßig auf vorfahrende auflaufen (das Überholen scheint wohl nicht so einfach zu sein). Damit könnten der 8 Min Vorsprung von Stephan noch dahinschmelzen. Schaun wir mal.

    Aber die Dakar ist noch nicht beendet, auch unsere Jungs müssen noch heile durchkommen… Viel Glück dabei.

  4. Wilhelm Grönning sagt:

    Ich hatte gehört, bzw. gelesen, das Gestern keine Reparatur-Trucks im Camp waren. Das würde bedeuten, das nur die Fahrer und Beifahrer selbst die Reparatur hätten vornehmen müssen/dürfen, lediglich mit Unterstützung der Leute aus den eigenen Teams (z.B. Mitsubishi für Peterhansel).

    Funktioniert bei Euch der Live Ticker?

  5. Stefan Montag sagt:

    @Wilhelm: das mit der Unterstützung sehe ich genau so. Die Jungs habe ihm ja auf der Strecke auch schon geholfen.
    Bei mir tickert der Ticker!
    Gruß
    Stefan

  6. Thomas sagt:

    Alphand 2.5 mins faster than De Villiers at CP1…..doh! Step on it Giniel.

  7. monika schmidt sagt:

    Eurosport: 13:22 Leider erreicht uns wieder eine traurige Nachricht: Bei der Dakar hat es heute einen weiteren Todesfall gegeben. Ein kleiner Junge wurde bei Kilometer 25 beim Überqueren der Strecke vom Auto des Letten Maris Saukans erfasst. Trotz umgehender medizinischer Notversorgung erlag das Kind im Rettungshubschrauber seinen Verletzungen.

    Das ist das schlimmste, wenn ahnungslose Kinder erwischt werden !

  8. Katrin Lehmitz sagt:

    habe ich gerade bei dakar.com gelesen:

    Puy quits
    Bad luck for Ludivine Puy. On this Friday the 13th, at km 13 of stage 13, the French biker crashed and broke her leg. The leader of the women’s bike race was forced to quit the race.

    Schade, sie war gut dabei, auch im Vergleich zu vielen männlichen Teilnehmern.

    Ich drücke auch heute wieder die Daumen für die Wolfsburger 😉

    Grüße, Katrin

  9. Thomas sagt:

    Sainz and Roma both appear to have made it thru CP1 ahead of Miller. ?

  10. Thomas sagt:

    Now Magnaldi, Checherit, Sousa…..no Miller yet.

  11. Stefan Montag sagt:

    Alles ist relativ, eben habe ich noch nach vorne zu Stephan Peterhansel geschaut, jetzt ist der Blich nach hinten auf Herrn Schlesser (gestern Abende mit genau 45 Min Rückstand) gerichtet. Da der 10 Min nach unserem Team gestartet ist, müßten dürften sie max. 35 Min nach Schlesser ankommen!
    Das zählt wohl schon zur „höheren Mathematik“?!

  12. Thomas sagt:

    Relative yes, but slow. Now we see him come thru, but 27 mins seems a lot to lose so far….losing 17 to Roma. Maybe they had punctures?

  13. Thomas sagt:

    Peterhansel is thru CP1 16 mins faster than Miller.

  14. Wilhelm Grönning sagt:

    Ja, er scheint sein Auto wieder richtig flott bekommen zuhaben und Mark & Dirk vielleicht noch kleinere Probleme…. Abwarten

  15. Klaus sagt:

    Monika schrieb:
    “ Ein kleiner Junge wurde bei Kilometer 25 beim Überqueren der Strecke vom Auto des Letten Maris Saukans erfasst. ……. erlag das Kind im Rettungshubschrauber seinen Verletzungen.
    Das ist das schlimmste, wenn ahnungslose Kinder erwischt werden !“
    Vollkommen richtig Monika! Ich habe nun die weitere Lust an der Rallye verloren.
    Es macht für mich schon einen riesengroßen Unterschied, ob ein Teilnehmer, oder ein unvorsichtiger erwachsener Zuschauer zu Tode kommt, oder eben ein Kind. Solange ein Veranstalter nicht in der Lage ist, dies nahezu auszuschliessen (bei der DAKAR unmöglich) muss eine solche Veranstaltung infrage gestellt werden können.
    Tschüß von mir!

  16. Thomas sagt:

    The death of the young boy is very sad. Unfortunately though, young children also die every single day in every major city in the world, from vehicle accidents. I don’t know how the race organization can 100% control this, if we cannot control it in our own cities and towns.

    RIP young man.

  17. monika schmidt sagt:

    Es stimmt, dass der Strassenverkehr auch gefährlich ist. Hier in São Paulo, z.B. sind es vier am Tag, in Brasilien nahezu 40.000 Todesopfer jährlich. Aber man kann die Bedingungen in den afrikanischen Dörfern nicht mit dem Grossstadverkehr in Europa/Amerka vergleichen. Diese einheimische Bevölkerungist mit dem Strasseverkehr überhauptnicht vertraut. Eine Möglichkeit wäre, nicht durch die Dörfer zu fahren und einem Umweg drumherum zu machen.

  18. Olli-HH sagt:

    Das mit der Dorfumfahrung hört sich vernünftig an.

    Zu Dirk und Mark:
    http://www.dakar.com führt sie nicht mehr unter den ersten 5 Plätzen?

  19. Klaus sagt:

    Hello Thomas,
    death in the city is terrible. Not to avoid but always.
    Death with a Fun meeting is avoidable. If the meeting does not take place.
    Are you a father? Does a Rally take place in your city?
    Greeting Klaus

  20. Helge Siems sagt:

    Es ist sehr traurig über das Thema zu diskutieren. @Monika: Der Unfall hat sich nach Angaben von dakar.com 6 km vor einem Dorf ereignet.

  21. Thomas sagt:

    Monika: Yes, I suppose they could go around all the small villages. But it would also be a shame to deprive all the village people of the excitement and commerce brought by the race, because of a small number of accidents. It occurs to me that the parents and family have some responsibility in these kind of accidents, too. And the leaders of the town could be more organized about roadside barriers, and proper instruction to the spectators, they also have responsibility. Maybe the race organization could assist in covering the cost of these things.

    I have been many times to China. In the cities and even small towns this problem is terrible. I have seen many people get hit by cars and trucks and motorcycles. It is even worse because there it seems to be just expected, and nobody cares at all, not the people , not the officials.

    Sorry, I can’t say this auf Deutch!

  22. Klaus sagt:

    Nun will ich doch noch etwas schreiben Monika.
    Ich fuhr/fahre ja selbst auch Rallyes. Hier in Europa.
    Jeder Veranstalter gibt sich die größte Mühe, die Strecken der Wertungsprüfungen abzusichern. Natürlich passieren dabei trotzdem auch Unfälle. Diese sind jedoch meistens darauf zurückzuführen, dass leichtsinnige Zuschauer die Absperrungen nicht beachten.
    Eine Veranstaltung wie die DAKAR, oder auch die Safari-Rally lassen sich einfach auf Grund ihrer Streckenlänge nicht komplett absperren oder überwachen. Hinzu kommt, wie Du richtig schreibst, dass die Bevölkerung in Afrika von den Geschwindigkeiten der Rallyefahrzeuge sicher total überrascht wird.
    Ich finde diese Veranstaltungen grundsätzlich ja auch toll, doch habe ich mich nun in die Situation der Eltern dieses Jungen versetzt.
    Ob die sich damit trösten lassen, dass in anderen Städten auch Verkehrsunfälle passieren? Und ihr Sohn sterben musste, nur weil sich einige Ausländer ihren „Rallyespass“ in Afrika gönnen wollen? Ich glaube nicht.
    Grüße Klaus

  23. Thomas sagt:

    Klaus,

    I did not mean to offend you, Sorry. I am a father of 5. I have taken my children to many races, and other children as well. I keep them at a safe distance, and am very stern with them in terms of safety. It’s my responsibility to do so. I’m sorry but I don’t believe that we can outlaw everything because of a few accidents, sad as they are.

  24. monika schmidt sagt:

    50 Todesopfer bei der Daker, davon 24 Fahrer, 26 nicht Faher.

    Ich liebe (ganz passiv natürlich, als Zuschauer) Motorsport auch und folge die Dakar seit der 1. Ausgabe 1979 (Formel 1 seit 1970).

  25. Thomas sagt:

    It may also be important to look at the positive economic impact the Dakar race has on so many local towns. This helps the people and their local businesses quite a lot. It’s a great thing, they need this. The safety aspect can and will be improved continually.

  26. monika schmidt sagt:

    Thomas: shure!

    Und Alphand hat inzwischen gewonnen

  27. Thomas sagt:

    Yes, he did, lol. I think we can say that he earned it. De Villiers did not get close enough to pressure him. Maybe tomorrow.

  28. Craig Williams sagt:

    Any death during a motor sports event is tragic, but the death of a child at a race is even more tragic. Due to the remote location of the event, the situation surrounding the child’s death today is most likely never to be fully known by us who are so far away. If indeed the family traveled to see the event pass through their area, then you could interpret that they were supporters of the event, and the child would not be seen to be so much of an innocent bystander. This is a totally different circumstance than if the child was hit while playing in his village and just happened to be in the wrong place at the wrong time. Being sensitive to the local populations as these ultra rich race teams go flying through poor villages appears to be a fairly major concern of the ASO. I’m sure that the driver and navigator of the car that hit the child are traumatized and my condolences go out to them as well as to the family of the child.

  29. […] Ein sehr trauriges Ereignis war heute der Tod eines Jungen, der nach Angaben von dakar.com 6km ausserhalb einer Ortschaft beim Überqueren der Strasse von einem Auto überfahren wurde und dann im Rettungshubschrauber seinen Verletzungen erlag. […]