2. Etappe CER: Mutiger Blindflug bei der 1. Speziale durch die Karparten

Starke Nerven bewiesen Giniel und Dirk heute bei der ersten Speziale in den rumänischen Karparten: Quasi im Blindflug mussten sie die Bergetappe bewältigen, denn ihr Scheibenwischer funktionierte nicht! Am Ende reichte es immerhin noch für den 12. Platz, so dass sie jetzt in der Gesamtwertung auf Platz 11 liegen.

Nachdem sie die ersten riesigen Wasserlöcher durchquert hatten war so viel Schlamm auf der Windschutzscheibe, dass Dirk und Giniel kaum noch sahen, wo sie langfuhren. Offensichtlich gab es Probleme mit der Stromversorgung der Scheibenwischanlage. Dirk musste zweimal aussteigen und mit seinem Ärmel die Windschutzscheibe auf der Fahrerseite soweit freiputzen, dass Giniel zumindest ein bisschen sehen konnte. Während der Fahrt hatte er schon aus dem Cockpit versucht, den Schaden zu eruieren, doch ohne Erfolg. Viel Geröll und Steine auf der Strecke, die tiefen Wasserlöcher, Schneereste und viel Schlamm machten die kurvenreiche Strecke zu einer anspruchsvollen und durch die eingeschränkte Sicht nicht gerade ungefährlichen Prüfung. Durchschnittlich waren die beiden mit 75 km/h unterwegs.

Dirks Kommentar:
„Ganz großes Lob an Giniel, der – obwohl er fast nichts gesehen hat – absolute Nervenstärke und großen Mut bewies. Ich bin sehr optimistisch, dass wir die nächste Speziale wieder ganz vorn dabei sind. Vielleicht sehen wir diesmal ein bisschen mehr: die Etappe soll ja sehr schön sein!“

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