Im September 2009 startet die erste Silk Way Rallye. 4500 Kilometer geht es von Kasachstan und die Karakum-Wüste bis nach Turkmenistan. Veranstaltet wird die Marathon-Rallye von der A.S.O., dem Veranstalter der Rallye Dakar und Tour de France.
Hier paar Auszüge aus der Presse nach dem Sieg der Dakar 2009:
Wie Dirk mit 12 auf den Feldwegen rund um den Bungsberg Paris Dakar gespielt hat und vom Sieg geträumt hat, steht im Hamburger Abendblatt.
Von Dirks Vorfreude auf die Libyen-Tour im März schreibt stern.de, In einem anderen Artikel wird eine Offroad-Reise nach Argentinien entworfen. Das könnte man sicherllich auch als Sportreise auf den Spuren der Dakar 2009 mal machen.
Bild.de schreibt von Dirks Glücksbringer und dass jetzt erstmal Ausruhen an der Ostsee auf dem Programm steht.
Die Süddeutsche betont besonders die Tatsache, dass Giniel de Villiers der erste Afrikaner ist, der die Rallye Dakar gewonnen habe - das zudem außerhalb von Afrika. Außerdem zitiert sie Dirk bei Planungen einer Offroad-Tour in Argentinien.
Die Financial Times Deutschland erwähnen den hohen Imagegewinn, den Volkswagen durch den erstmaligen Doppelsieg mit einem Dieselfahrzeug verzeichnen kann wodrauf auch Focus.de hinweist. Wiederum im Focus stellt Dirk klar, dass sein nächstes Ziel ist die Dakar als Navigator zu gewinnen um zu beweisen, dass es kein Zufall war. Erst dann werde es ihn auf den Fahrersitz ziehen.
Im Interview auf Eurosport.de hofft Dirk auf eine Dakar 2010 in Südamerika. In einem anderen Artikel weist Giniel de Villers auf die gute Stimmung zwischen Giniel und Dirk im Auto hin: “Wenn etwas schief läuft, schreien wir uns nicht etwa gegenseitig an, sondern suchen sofort, aber ruhig nach dem Ausweg aus der Situation”
Hier noch ein Amateur-Video vom Start in Buenos Aires mit Giniel de Villers.
Schreibt eventuelle weitere Fundstellen mit Link in die Kommentare!
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Audio-Statement von Giniel de Villiers
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Mit einem Etappensieg haben Giniel de Villiers und Dirk von Zitzewitz die Rallye Dakar 2009 abgeschlossen und die “härteste Wüstenrallye der Welt” als erste Mannschaft mit einem Dieselfahrzeug mit dem Team Volkswagen Motorsport gewonnen. Der Volkswagen Race Touareg hat sich dabei stetig als äusserst zuverlässig erwiesen.
In der Gesamtwertung liegt das süafrikanisch-deutsche Team nach zwei Wochen extrem harter Marathonrallye durch Argentinien und Chile vor einem weiteren Volkswagen Race Touareg mit Mark Miller und Ralph Pitchford sowie Robby Gordon und Andy Grider.
Dirk ist 2005 mit Robby Gordon, 2002 und 2006 mit Mark Miller die Rallye Dakar gefahren und ist seit 2007 mit Giniel de Villiers unterwegs. Seine erste Dakar ist Dirk 1997 mit dem Motorrad gefahren und hat als „Rookie of the Year“ und bester deutscher Pilot mit dem 5. Platz abgeschnitten. (sportlicher Lebenslauf)
Der dritte VW mit Dieter Depping und Timo Gottschalk hat mit Platz 6 in der Gesamtwertung ein respektables Ergebnis erreicht. Carlos Sainz und Michel Périn mussten als weitere Top-Aspiranten auf den Gesamtsieg wegen einer unfallbedingten Schulterverletzung von Michel Périn leider vorzeitig aufgeben.
Hier noch ein kurzer Audio-Bericht direkt von Dirk aus Cordoba / Argentinien.
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Auch kurz vor dem Ende können noch Fehler passieren. Gerade dann, wenn es nicht ums Kämpfen geht sondern darum, die Autos ruhig ins Ziel zu bringen. Die Gefahr ist da die Konzentration zu verlieren, vielleicht schon “zu weit zu denken.” Dirk hatte heute nicht viel anzusagen. Dirk hat gestaunt wie konzentriert und ruhig Giniel gefahren ist. Dirk hofft, dass es morgen auch so gut funktioniert. Erst dann ist das Ziel erreicht.
Die “Dakar”-Premiere in Südamerika endet dort, wo sie begonnen hat: in der legendären Pampa. Nach zwei Wochen auf unterschiedlichstem Terrain finden die Teilnehmer auf dem letzten, 792 Kilometer langen Teilstück vor dem Rallye-Ziel wieder vertrautes Gelände vor. Erneut stehen lange und schnelle Geradeaus-Abschnitte auf der Agenda – ähnlich denen zu Beginn der Rallye.
Mitsubishi hat heute auf der vorletzten Etappe einen verdienten Etappensieg herausgefahren. Robby Gordon hat heute weitere Zeit verloren. Trotz bewußt verhaltener und teamorientierter Fahrweise ist der Abstand der beiden führenden Volkswagen Race Touareg mit Giniel de Villiers und Dirk von Zitzewitz sowie Mark Miller und Ralph Pitchford noch gewachsen. Jetzt geht es darum, morgen sauber und ohne technische Probleme nach Buenos Aires durchzukommen.
Dirk ist gerade vor ein paar Minuten im Biwak in Cordoba angekommen. Heute war es eine tolle Etappe durch wunderschöne Landschaft. Südamerika scheint wirklich eine Reise wert zu sein. Dirk lässt ganz (Nord)deutschland grüßen und bedankt sich exlizit für die ganze aktive und passive Unterstützung hier auf zitzewitz.com
Drücken wir weiter feste die Daumen, dass morgen alles gut klappt und für alle das Ziel im Vordergrund steht die Rallye Dakar 2009 gemeinsam für Volkswagen zu gewinnen.
Den letzten Gesamtsieg bei der Rallye (Paris) Dakar hatte Volkswagen im Jahr 1980. 2007 waren Giniel de Villiers und Dirk von Zitzewitz nach der schwersten Etappe mit einem sehr guten Vorsprung dabei bis sie durch ein technisches Problem viel Zeit und damit möglicherweise den Sieg verloren haben.
Giniel de Villiers und Dirk von Zitzewitz haben die heutige Etappe mit einem sensationellen Vorsprung von über 16 Minuten vor den Teamkollegen Mark Miller und Ralph Pitchford gewonnen.
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Es war heute eine unheimlich harte Etappe. Für Dirk hat sich aber das gute Training mit seinem Personal Trainer Silvio Philipsen ausgezahlt. Er spürt noch keine Erschöpfung von den Strapazen der Rallye Dakar 2009.
Schwierig war heute der sehr weiche Sand, in dem man sich laut Dirk fühlte als komme man garnicht voran. Die Dünen waren riesig, dass Dirk sich fragt, wie wohl die vielen Amateure mit den seriennahen Fahrzeugen da hoch kommen sollen. Es wird heute wieder sehr lange dauern bis alle im Ziel sind. Dadurch könnte es sein, dass die morgige Etappe wieder gekürzt wird.
Zum weichen Sand kamen sehr harte, steinige Pisten, auf denen die Fahrer ordentlich durchgeschüttelt wurden. Dirk war heute wieder einmal mehr beeindruckt, wo der Race Touareg überall langfährt. Zwischendurch musste Dirk heute aussteigen, vorlaufen und Giniel den Weg weisen.
Im Roadbook waren heute wenige Informationen. Die Navigation war extrem schwierig. Dirk hat sich somit heute für seinen groben Fehler auf der 9. Etappe rehabilitiert.
Morgen kommt eine typische WRC-Etappe auf Pisten ohne nennenswerte Offroad-Anteile. Das sollte für die Autos deutlich schonender sein. Auf der Etappe wird mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 90 km/h gerechnet. Das macht dann etwa 6 Stunden im Auto, was wieder sehr anstrengend wird. Vorausgesetzt, die Etappe wird nicht gekürzt.
Die lezten beiden Etappen werden Giniel und Dirk mit Mark Miller und Ralph Pitchford “sportlich ausfighten”. Alle vier sind gut miteinander befreundet. Der eigentliche Traum war es natürlich auf den Plätzen 1 bis 3 in Buenos Aires einzufahren. Schade ist es natürlich für alle, dass Carlos Sainz und Michel Périn heute das Pech mit dem Unfall hatten.
Dirk bittet um alle verfügbaren Daumen, damit es die beiden letzten Tage so gut weiterläuft wie heute.
Die Teilnehmer der Dakar 2009 haben heute eine Urlaubstour durch die Anden genossen. Die Etappe sei wegen eines drohenden Schneesturms in den Anden abgesagt worden.
Morgen erwartet die Teams eine Marathonetappe. Nach einer Etappe über gut 260 gewertete Kilometer mit hohem Sandanteil und verschiedenen Dünen dürfen die Teams im Biwak nur selbst an den Fahrzeugen schrauben. Auf der sandigen Etappe geht es bis auf 2600m geografische Höhe. Durch die dünne Luft haben die Autos mit verminderter Leistung zu kämpfen, die Teilnehmer mit erhöhter körperlicher Anstrengung. Besonderer Respekt ist vor den berüchtigten “weißen Dünen” angesagt, die sehr weich sein sollen.
Hauptziel für Volkswagen ist auf jeden Fall alle drei Podiumsplätze bis zum Zieleinlauf am kommenden Sonntag in Buenos Aires zu halten. Die Stimmung im Team ist entsprechend der guten Ausgangslage dafür gut. Giniel de Villiers und Dirk von Zitzewitz können bei normalem Rennverlauf den Rückstand von zur Zeit 41 Minuten auf Carlos Sainz und Michel Périn nicht mehr aufholen. Aber was ist schon normal bei der Rallye Dakar? Es warten noch ein paar schwierige Tage und es bleibt spannend.
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Heute war es für die Teilnehmer der Rallye Dakar 2009 in Chile alles andere als Urlaub. Diese Dünen in der Atacama-Wüste erinnern optisch an die Sahara. Auf dem Foto sieht es verdammt steil aus. Die morgige 11. Etappe der Rallye wurde aus der Wertung genommen. Daher gibt es morgen für die Teams einen Tag Urlaub in den Anden.
Die Absage der Etappe ermöglicht morgen den Teilnehmern die Möglichkeit bei der Überquerung der Anden vom Dach Südamerikas den Blick etwas schweifen zu lassen. Die Anden im Grenzgebiet zwischen Chile und Argentinien werden auf über 4000 Meter überquert.
Heute gab es leider einen schweren Unfall. Cristobal Guerrero musste ins Krankenhaus geflogen werden und liegt im Koma.
#305 - Giniel de Villiers (ZA), 6. Platz Tages- / 3. Platz Gesamt-Wertung
“Allein über diese Etappe kann man ein ganzes Buch schreiben. Die Route war extrem anspruchsvoll und trotz eines Reifenschadens verlief die Wertungsprüfung für uns extrem gut - bis wir etwa 20 Kilometer vor dem Ziel auf der Kuppe einer Düne in ein Loch gefahren sind und danach alle vier Räder in der Luft standen. Wir mussten graben, um dort wieder herauszukommen. Dass Mark Miller uns nicht herausziehen konnte, war nicht seine Schuld - diese Stelle war einfach zu weich. Er hat richtig gehandelt und ist weitergefahren. Aber leider hat uns das 20 Minuten gekostet. Doch dass wir weiter auf Platz drei rangieren, ist gut für uns und vor allem für Volkswagen.”
Die Rallye Dakar (ursprünglich Paris Dakar), die 2009 erstmals in Südamerika stattfindet, dauert noch bis zum 18. Januar. Sie beginnt und endet nach der zweimaligen Überquerung der Anden und Durchquerung der Atacama-Wüste nach knapp 10.000 km nach 14 Tagen in Buenos Aires. Volkswagen belegt zur Zeit die Plätze 1 bis 3.
Die 10. Etappe von 15 Etappen der Rallye Dakar 2009 ist die Königsetappe. 670 km gewertete Prüfung durch die trockenste Wüste der Welt mit gut 100 km Dünen als Abschluss warten in diesem Jahr als vermutlich grösste Herausforderung auf die Teams. Das wird definitiv der spannendste Tag, der eine erste Vorentscheidung bringen könnte.
Giniel de Villiers und Dirk von Zitzewitz werden an verschiedenen Stellen im Netz als Favoriten für die Königsetappe gehandelt. Sie haben schon an anderen Stellen gezeigt, dass Dünen ihr Metier sind. Das Werksteam Volkswagen Motorsport belegt in diesem Jahr zur Zeit die Plätze 1 bis 3 der Gesamtwertung. Die Race Touareg 2 haben sich als bisher als äusserst zuverlässig erwiesen.