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Auswertung Etappe 11

January 11th, 2006(MET) - von: Helge Siems - Kommentare

Mark Miller und Dirk von Zitzewitz sind heute voraussichtlich wieder einen Platz nach vorne gerutscht.

1 300 PETERHANSEL (FRA)
COTTRET (FRA) MITSUBISHI 41:37:57 00:00:00
2 302 ALPHAND (FRA)
PICARD (FRA) MITSUBISHI 42:03:06 00:25:09
3 305 DE VILLIERS (AFS)
THORNER (SUE) VOLKSWAGEN 42:20:16 00:42:19
4 304 ROMA (ESP)
MAGNE (FRA) MITSUBISHI 43:15:48 01:37:51
5 309 MILLER (USA)
VON ZITZEWITZ (ALL) VOLKSWAGEN 44:56:03 03:18:06

6 314 SCHLESSER (FRA)
BORSOTTO (FRA) SCHLES-FORD-RAID 45:35:51 03:57:54

Auf der heutigen Wertungsprüfung sind sie mit 18 Minuten Abstand auf die Tagessieger Giniel de Villiers und Tina Thörner auf Platz 9 gefahren.
9 309 MILLER (USA)
VON ZITZEWITZ (ALL) VOLKSWAGEN 03:25:03 00:18:02

Heute nachmittag befinden sich die Teilnehmer auf einer 420 km langen Verbindungsetappe nach Bamako, der Hauptstadt von Mali.

Update: Statement von Mark Miller via volkswagen-motorsport
#309 – Mark Miller (USA), 9. Platz Tages- / 5. Platz Gesamt-Wertung
“Unsere Aufgabe war es heute, Giniel und Tina zu unterstützen. Deshalb haben wir direkt nach dem Start acht Minuten auf sie gewartet. Es ist selbstverständlich, dass wir das Team unterstützen. Unser Race Touareg war heute perfekt, Dirk hat perfekt navigiert.”

Audio-Kommentar von Mark Miller

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Dirk sagt sinngemäß: Die 11. Etappe fing ruhig an, war aber sehr aufregend. Wir haben am Anfang gewartet, um auf Giniel “aufzupassen”, wir sind ihm dann nachgefahren, um dann 50 km weiter Jutta zu finden, die ziemlich enttäuscht im Busch stand. Wir sind weiter gefahren, weil wir nicht helfen konnten. Wir dachten dann im Staub Giniel wiedergefunden zu haben und uns über das langsame Tempo gewundert. Dann haben wir Druck gemacht, um zu überholen. Dabei haben wir festgestellt, dass es garnicht Giniel und Tina sondern Schlesser war. Dann haben wir noch Roma und Peterhansel überholt. Soussa hat sich sehr breit gemacht und uns nicht vorbei gelassen. Da mussten wir ca. 80 km hinterher fahren. Das war etwas frustrierend. Wenn man bedenkt wie langsam es losging, war das noch ein guter Tag. Durch den Ausfall von Jutta sind wir auf Platz 5 vorgerutscht. Immerhin, aber natürlich für Jutta und fürs ganze Team sehr sehr schade, dass sie raus ist.

Update: Mark’s Partner Ryan Arciero schreibt sein tägliches Statement wie immer auf usadakar.com

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7 Kommentare bis jetzt.

  • 1 monika schmidt // Jan 11, 2006 at 4:41 pm

    Tja, Kleinschmidt hat so viel Pech wirklich nicht verdient, nach soviel harter Arbeit und Einsatz (seit 2002) beim Aufbau von Fahrzeug und Team … aber die Dakar ist noch längst nicht zu Ende, sie ist kämpferisch genug um da noch was rauszuquetschen!

  • 2 monika schmidt // Jan 11, 2006 at 5:06 pm

    Marathonrally.com:

    Wie Volkswagen-Sprecher Uwe Baldes soeben gegenüber marathonrally.com bestätigte, ist Jutta Kleinschmidt heute definitiv ausgefallen. Die Deutsche und ihre italienische Beifahrerin Fabrizia Pons mussten einem Schlagloch ausweichen und fuhren dabei auf Baumstumpf. Ursprünglich sah es aus, als wenn nur eine Felge beschädigt wurde, im Nachhinein stellte sich jedoch heraus, das doch ein grösserer Schaden an der Aufhängung aufgetreten ist.

    Grösste Chancen, noch einen Sieg für das Volkswagen Team einzufahren, haben nun der Südafrikaner Giniel de Villiers und seine schwedische Beifahrerin Tina Thorner. Sie liegen nur 42 Minuten hinter dem Gesamt-Führenden Stephane Peterhansel auf Platz 3.

  • 3 monika schmidt // Jan 11, 2006 at 5:25 pm

    Der Spiegel

    Kleinschmidt muss aufgeben

    Aus der Traum von Jutta Kleinschmidt, die Wüsten-Rallye Dakar in diesem Jahr erneut zu gewinnen: Die VW-Pilotin schied heute aus, nachdem sie mit Karacho in ein Erdloch gerauscht war.

    Bamako – Kleinschmidt musste nach einem Unfall auf der 11. Etappe aufgeben. Ihr Maleur passierte bereits kurz nach dem Start der 231 Kilometer langen Etappe. “Das ist wirklich sehr bitter, ich bin unheimlich traurig über das Ausscheiden. Ich wäre so gern in Dakar angekommen”, sagte Kleinschmidt. Zum Zeitpunkt ihres Ausfalls belegte sie mit ihrem VW Race-Tourareg Platz fünf in der Gesamtwertung. Zu dem Unfall sei es gekommen, weil es ihr das Lenkrad verschlagen habe, als sie mit ihrem Auto durch ein Erdloch gefahren sei. Dadurch sei sie von der Strecke abgekommen und auf einen Baumstumpf geraten, berichtete Kleinschmidt, die 2001 als bislang einzige Frau die Rallye Dakar gewinnen konnte.Rallyefahrerin Kleinschmidt: “Aus und vorbei” Zunächst wollte sie das Aus nicht wahrhaben. “Ich dachte, dass nur die Felge kaputt ist und es gleich wieder weitergeht”, sagte Kleinschmidt. Doch nach kurzer Zeit hatte sie die Gewissheit: “Die Radaufhängung ist so schwer beschädigt worden, dass sie nicht vor Ort repariert werden kann.” Als dann der Race Truck kam, stand schnell fest: “Es hat keinen Sinn mehr – aus und vorbei.”

  • 4 Jutta // Jan 11, 2006 at 6:21 pm

    Eben hab ich’s auch im Radio gehört, megaschade – what a pity!!! Aber da sieht man wieder, wie schnell’s gehen kann, eben noch vorne dabei und schwupps – schon draussen :-(

    Da waren’s nur noch zwei Blaue ganz vorne….

  • 5 Helge Siems // Jan 11, 2006 at 6:50 pm

    Schade um Jutta und Fabrizia, keine Frage. Aber daran sieht man auch wieder, dass sich immer noch einiges ändern kann. Letztlich ist so etwas auch noch bei den “Roten” drin. Die Rallye ist erst in Dakar oder zumindest am Tag davor entschieden.

  • 6 monika schmidt // Jan 11, 2006 at 11:29 pm

    rallye1.de:

    Am Donnerstag steht Teil eins einer Marathon-Etappe auf dem Programm. Abendlichen Service dürfen dann nur die Race-Trucks leisten, da die übrigen Service-Mannschaften bereits ins nächste Etappenziel fahren müssen. Bei VW sind starke Nerven gefragt: Das Team von Kris Nissen hat heute seinen zweiten Race-Truck verloren. Giniel de Villiers, Bruno Saby, Carlos Sainz und Mark Miller sind also auf sich alleine gestellt.

  • 7 Guinea - Rallye Dakar 2006 Etappe 12 :: Zitzewitz Rallye Weblog // Jan 12, 2006 at 12:32 pm

    [...] Update: Die Auswertung der 11. Etappe ist jetzt auch upgedated. [...]

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