Rallye Transibérico 2007
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“Mit dem dritten Tagessieg in Folge bauten Carlos Sainz und Co-Pilot Michel Périn im Volkswagen Race Touareg ihren Vorsprung bei der Rallye Transibérico auf 5.18 Minuten aus.

Auf der mit insgesamt 440 gezeiteten Kilometern längsten Etappe von Badajoz in Spanien nach Evora in Portugal lag Carlos Sainz in beiden Wertungsprüfungen deutlich vorn. Damit gehen einen Tag vor Ende der Rallye alle Etappen auf das Konto von Sainz und Volkswagen. Carlos Sousa im zweiten Race Touareg verlor auf der ersten Wertungsprüfung 30 Sekunden an einer Wasserdurchfahrt, festigte dennoch seinen dritten Platz in der Gesamtwertung. Auf der letzten Etappe am Sonntag stehen noch zwei Prüfungen über je 144 Kilometer auf dem Programm, bevor der Rallye-Tross am Abend das Ziel in Estoril erreicht.” [...]
Gesamtsieg bei der Rallye Transiberico
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Die Rallye Transiberico endete für Giniel de Villiers und Dirk von Zitzewitz erfolgreich mit einem Gesamtsieg. Am letzten Tag blieb es spannend bis zum Schluss. Giniel und Dirk starteten 25 Sekunden hinter Nani Roma und waren dann auf der letzten von drei jeweils 112 Kilometer langen Wertungsprüfungen eine Minute schneller als Nani Roma. Damit sicherten sie sich den Gesamtsieg mit einem Vorsprung von 24 Sekunden.
Der 34-jährige Giniel de Villiers, der bereits bei der Rallye Dakar im Januar und bei der Rallye Tunesien im April zwei zweite Plätze belegt hatte, fuhr gemeinsam mit seinem Co-Piloten Dirk von Zitzewitz auf drei der insgesamt sieben Wertungsprüfungen Bestzeiten und erzielte zwei von vier möglichen Etappensiegen.
Der sechsmalige Deutsche Rallye-Meister Matthias Kahle beendete sein Debüt im Werksteam von Volkswagen auf dem vierten Rang. Bei seinem ersten Einsatz mit Beifahrer Andreas Schulz, der die Rallye Dakar an der Seite von Carlos Sainz erstmals im Werksteam von Volkswagen bestritten hatte, verbesserte Kahle kontinuierlich seine Zeiten. Der Deutsche verlor jedoch auf der dritten Etappe den Kontakt zur den Podiumsrängen, als er einen Stein traf, dabei den Reifen und Spurstange vorne rechts beschädigte und durch die anschließende Reparatur auf der Strecke rund 20 Minuten Zeit verlor.
Kris Nissen (Volkswagen Motorsport-Direktor)
“Ein wunderbarer Tag für Volkswagen und für das gesamte Team. Unsere Mannschaft hat während der Rallye Dakar und danach sehr hart gearbeitet und den Volkswagen Race Touareg weiter verbessert. Wir wussten, dass wir siegen können und wir haben es geschafft. Das Team und natürlich Giniel und Dirk haben diesen Sieg verdient.”
#202 – Giniel de Villiers (RSA), 1. Platz Tages- / 1. Platz Gesamt-Wertung
“Ich bin überglücklich. Es war eine sehr spannende Rallye. Wir haben bis zum letzten Meter alles gegeben. Auf der letzten Prüfung touchierten wir einen Baum und verloren einige Sekunden. Danach haben wir noch stärker attackiert. Ein riesiges Dankeschön an meinen Beifahrer Dirk und die gesamte Mannschaft von Volkswagen Motorsport. Unser Race Touareg war einfach perfekt.”
#202 – Dirk von Zitzewitz (D), Beifahrer
“Phantastisch, ich kann es kaum fassen. Dieser Erfolg ist eine schöne Belohnung für die Mannschaft. Für mich persönlich ist es der erste Gesamtsieg als Copilot. Fahrzeug, Fahrer und Team waren unglaublich.”
Update: Aus einem Interview mit Giniel de Villiers:
Wie haben Sie bei der Rallye Transibérico Ihren ersten Sieg im Volkswagen Race Touareg erlebt?
Giniel de Villiers: “Es war eine unglaubliche Rallye. Ich konnte meinen Sieg zunächst nicht glauben. Wir lagen am Morgen der letzten Etappe 25 Sekunden hinter Nani Roma zurück. Auf der ersten Prüfung waren wir eine Sekunde langsamer, auf der zweiten zehn Sekunden hinter ihm. Auf der letzten Prüfung haben wir noch einmal richtig attackiert. Wir hatten bis auf sieben Sekunden aufgeholt, als wir einen Baum touchierten. Danach haben wir nur noch Gas gegeben, wir haben wie verrückt attackiert. Plötzlich sah ich Romas Staubfahne und hoffte, dass wir genügend Zeit aufgeholt hatten, um zu siegen. Doch erst auf der Ziellinie wusste ich, dass wir wirklich gewonnen haben.”
Transiberico 2006: weiterhin 2.
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Giniel de Villiers und Dirk von Zitzewitz liegen jetzt 25 Sekunden hinter Nani Roma. Das südafrikanisch-deutsche Duo fuhr im Volkswagen Race Touareg 2 am dritten Tag eine Bestzeit auf der vierten, 155 Kilometer langen Wertungsprüfung. Auf der dritten Prüfung hatte Giniel de Villiers geführt, doch infolge eines kleinen Bremsproblems eine Minute verloren. Kris Nissen dazu: “Giniel de Villiers führte, als der hintere rechte Bremsschlauch durch einen kleinen Stein beschädigt wurde. Der hintere Bremskreislauf verlor Druck, das Bremspedal wurde weich und der vordere Kreislauf stärker belastet.” Es folgen auf der Abschlussetappe noch drei jeweils 112 Kilometer lange Prüfungen.
#202 - Giniel de Villiers (RSA), 2. Platz Tages- / 2. Platz Gesamt-Wertung
“Wir freuen uns über die Bestzeit auf der vierten Prüfung. Leider musste ich beim ersten Durchgang wegen eines Bremsproblems vorsichtiger fahren.”
Rang 2 mit 9 Sekunden Rückstand
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Nur neun Sekunden trennen Giniel de Villiers und Dirk von Zitzewitz vom Führenden Nani Roma (Mitsubishi). Das südafrikanisch-deutsche Duo absolvierte im Volkswagen Race Touareg 2 den ersten Durchgang auf der 258 Kilometer langen Wertungsprüfung in Bestzeit und eroberte zwischenzeitlich die Führung. Beim zweiten Durchgang auf der gleichen Strecke musste sich Giniel de Villiers Roma knapp geschlagen geben.
#202 - Giniel de Villiers (RSA), 1. Platz Tages- / 2. Platz Gesamt-Wertung
“Diese sehr harte Etappe über enge und kurvige Strecken war zugleich die längste der gesamten Rallye. Wir mussten beim ersten Durchgang einige Quads überholen, hatten danach aber freie Fahrt und konnten die Bestzeit erringen. Unser Race Touareg ist perfekt gelaufen.”
Transiberico Prolog
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#202 - Giniel de Villiers (RSA), 3. Platz Tages- / 3. Platz Gesamt-Wertung
“Es war eine kurze, aber sehr anspruchsvolle Wertungsprüfung zum Aufwärmen. Sie führte über eine enge Strecke durch den Wald, war sehr eng, staubig und rutschig. Dort habe ich natürlich nicht alles riskiert. Leider bin ich noch etwas durch eine abklingende starke Erkältung beeinträchtigt, hoffe aber, dass ich am Samstag wieder richtig fit bin.”
Dirk ist vor der Rallye Transiberico von einem schnellen, staubigen Rennen ausgegangen. Es wird auch dieses Mal vermutlich wieder einen harten Kampf zwischen Mitsubishi und Volkswagen geben. Keiner habe etwas zu verschenken. Navigatorisch wird es nach seiner Ansicht keine grossen Schwierigkeiten geben, den Weg zu finden. Stressig werde es sein, die vermutlich zahlreichen Ansagen zum richtigen Zeitpunkt an Giniel weiter zu geben. Taktisch sei es vermutlich wichtig, aufgrund des Staubes weit vorne zu fahren. Insofern ist Dirk etwas unzufrieden mit dem heutigen dritten Rang. Der 3. Platz sei noch ok, aber seiner Meinung waren sie etwas zu langsam. Die Schwierigkeit sei heute für die ersten Autos gewesen abzuschätzen wie rutschig die Strecke tatsächlich ist.
Audio Kommentar von Dirk von Zitzewitz vor der Rallye Transiberico
Audio Kommentar von Dirk von Zitzewitz zum Prolog
Rallye Transiberico Portugal
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Ein neuer Rallye Einsatz wartet auf Giniel de Villiers und Dirk von Zitzewitz: Rallye Transiberico vom 12. bis 16. Mai durch Portugal und Spanien. Beim dritten Lauf zum FIA Marathon-Rallye-Weltcup bildet Giniel de Villiers, mit dem Volkswagen Race Touareg 2 im Januar Zweiter der Rallye Dakar, erneut mit dem Deutschen Dirk von Zitzewitz ein Team. Der sechsmalige Deutsche Rallye-Meister Matthias Kahle vertraut bei seinem Debüt im Race Touareg auf die Ansagen des zweimaligen „Dakar“-Siegers Andy Schulz.

Bei Testfahrten in Tunesien hat Volkswagen im April Weiterentwicklungen am Fahrwerk getestet, die bei der Rallye Transiberico im Wettbewerb erprobt werden. “Wir möchten diese Neuerungen, die auf Sand sehr gut waren, nun auf Schotter testen”, erklärt Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen. “Durch das verbesserte Fahrwerk mit mehr Haftung, eine stärkere Beschleunigung und höhere Geschwindigkeiten sind die Belastungen für die Bremsen hoch. Da die Bremsen, die im Marathon-Rallyesport sowieso in Relation zur Größe und Gewicht des Fahrzeugs relativ klein dimensioniert sind, auch bei der Rallye Dakar ein wichtiger Erfolgsfaktor sind, haben wir unsere Anstrengungen in diesem Bereich weiter intensiviert.”
Die Rallye Transiberico mit Start am 12. Mai in Mafra, nördlich der portugiesischen Hauptstadt Lissabon gelegen, beginnt mit einer Super-Special und führt dann über drei weitere Tagesetappen über Estoril, Évora und Caceres zurück nach Estoril, wo am 16. Mai um 12.30 Uhr die Siegerehrung vor dem Casino stattfindet.
Tägliche Zusammenfassungen der Etappen wird es hier im Zitzewitz Rallye Weblog geben.