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Navigation Rallye Dakar

December 17th, 2005(MET) - author:Helge Siems

Der Job des Navigators ist bei der Rallye Dakar 2006 noch mehr in den Vordergrund gerückt. Mehr Gewicht wird bei der Navigation auf das Roadbook als auf das GPS gelegt. Offizielle Informationen dazu gibt es im Dakar Reglement. Vielleicht ist diese Änderung des Reglements auch auf den Ex-Dakar-Chef Patrick Zaniroli zurückzuführen, dem der ursprüngliche Dakar-Spirit bei der Veranstaltung etwas verloren gegangen zu sein scheint.

Der generelle Unterschied zwischen der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) und dem Marathon Rallyesport (Rally Raid) ist hier bei adrivo.com ganz gut nachzulesen.

Einige Einschätzungen zu dieser Änderung des Reglement von Dakar-Co-Piloten:

“Wir müssen in diesem Jahr wieder fast ausschließlich nach dem Roadbook fahren. Das GPS-System wird erst aktiv, wenn das Fahrzeug nur noch drei Kilometer vom nächsten Wegpunkt entfernt ist.” Quelle

Das GPS ist bei der kommenden Dakar bis auf den Kompasskurs keine Navigationshilfe für die Teams. Es hilft in erster Linie dem Veranstalter zu kontrollieren, ob ein Team zu schnell oder eine falsche Route gefahren ist. Hier sind die erfahrenen Co-Piloten bzw. Teams klar im Vorteil.

Luc Alphand im eurosport-Interview: “Es sind Copiloten dabei, die mehr als 20 Mal die Dakar mitgefahren sind, die kennen das Gelände, das Rennen, die Navigation, denn als sie angefangen haben, gab es noch kein GPS. Und sie sind trotzdem gut angekommen in Dakar.”

Tina Thörner, die Co-Pilotin des VW-Werkspiloten Giniel de Villiers bringt den Job des Navigators auf spiegel-online so auf den Punkt: “Im Grunde erledige ich einen Sekretärinnen-Job. Ich muss die richtigen Informationen zur optimalen Zeit parat halten, mich um den Papierkram im Auto kümmern. Allerdings ist mein Büro sehr schnell und sehr klein.” ;)

Dirk von Zitzewitz nimmt in diesem Jahr seit 1997 das 7. Mal als Navigator (davon 3 Mal als Navigator und Fahrer in einem auf der Enduro) an der Rallye Dakar teil. Und nach 2002 und 2004 startet er bereits das dritte Mal mit seinem Freund Mark Miller Richtung Dakar. Navigieren nach Roadbook lernen kann man z.B. bei Dirk auf seiner Marokko Abenteuer Tour.

Einen ganz guten Artikel Navigation der Rallye Dakar 2005 ist hier bei autosieger.de

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1 Kommentar bis jetzt.

  • 1 Giniel de Villiers und Dirk von Zitzewitz vor der Dakar 2007 » Zitzewitz Rallye Weblog // Dec 14, 2006 at 10:27 pm

    [...] Das Schwierigste für den Beifahrer auf der Dakar sei es den Weg zu finden. Aus den spärlichen Informationen im Roadbook in einer Gegend, die nicht viele Anhaltspunkte bietet die richtigen Entscheidungen zu treffen. Das GPS ist keine navigatorische Hilfe und dient in erster Linie dem Veranstalter dazu, die Fahrzeuge zu kontrollieren. Die Hauptnavigation in der Wüste ist der Kompasskurs, der auch vom GPS-Gerät angezeigt wird. [...]

Navigation Rallye Dakar

Auszug aus dem Beitrag:

Der Job des Navigators ist bei der Rallye Dakar 2006 noch mehr in den Vordergrund gerückt. Mehr Gewicht wird bei der Navigation auf das Roadbook als auf das GPS gelegt. Offizielle Informationen dazu gibt es im Dakar Reglement. Vielleicht ist diese Änderung des Reglements auch auf den Ex-Dakar-Chef Patrick Zaniroli zurückzuführen, dem der ursprüngliche Dakar-Spirit [...]

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