Die erste Runde der Silk Way Rallye geht an die Dakar-Sieger Giniel de Villiers und Dirk von Zitzewitz. Weil die Summer Universiada 2013 in Kasan stattfindet, war der Rundkurs des Prologs genau 2013 Meter lang.
Dirk von Zitzewitz am Telefon: “Es war ein toller Prolog vor vielen Zuschauern. Es ist toll, wie begeistert wir hier in Rußland aufgenommen werden und wie modern das Land ist. Es war natürlich besonders schön, dass wir den Prolog gewonnen haben, auch wenn er leider nicht für Wertung der Veranstaltung zählt.”
Morgen wird die Rallye nach Dirks Einschätzung mit einer Art Warmup auf die erste gewertete Etappe gehen. Die Navigation soll von Anfang an nicht einfach sein und dann jedem Tag schwerer werden. Die Etappe am Sonntag führt von Kasan, Hauptstadt der russischen Republik Tatarstan, über insgesamt 478 Kilometer (141 km Wertungsprüfung) nach Bougouruslan.
Die Silkway Rallye wird als Vorbereitung auf die Rallye Dakar 2010 auf den Spuren der legendären Seidenstraße in diesem Jahr das erste Mal als Marathon-Rallye für LKW und Trucks ausgetragen.
Die Silk-Way-Rallye im deutschen TV:
Die Silk Way Rallye 2009 im TV bei Eurosport
Sonntag, 06.09.09
09.00 – 09.15 Uhr Etappe 1
Die Silk Way Rallye 2009 im TV bei n-tv
Der Nachrichtensender n-tv berichtet täglich in seinen Nachrichtensendungen um 8.00, 10.00, 12.00, 14.00 und 18.00 Uhr über die Silk Way Rallye.
In Zusammenarbeit mit der Sahara-Rallye Grand Erg wird im Mai 2010 die erste GE-MOTO-CHALLENGE stattfinden.
Das MOTORRAD-ABENTEUER MIT RALLYE-GESCHMACK ist aus dem vielfachen Wunsch entstanden, die Grand Erg auch für Motorräder zu öffnen. Für die Veranstalter der Grand Erg steht die Sicherheit an oberster Stelle. Dirk von Zitzewitz hat sowohl als Enduro-Sportler als auch als Veranstalter von Enduro-Wüsten-Abenteuern viel Erfahrung. Auch Dirk legt bei seinen Veranstaltungen immer grössten Wert auf die Sicherheit der Teilnehmer.
Die Grand Erg soll in Zukunft eine Motorrad-Wertung bekommen. Allerdings sind die neuen Aufgaben, die eine Motorrad-Wertung mit sich bringt sind zu vielschichtig um sie per Sprung ins kalte Wasser bewältigen zu wollen. Auch wenn mit einer gewohnt gründlichen
Vorplanung vieles gelöst werden kann, bleiben doch Unsicherheiten (als eines der vielen Beispiele sei hier nur das Thema “tracking” genannt, zu dem es bislang keine für den Amateur-Bereich erschwingliche Lösung gibt. Der einzige Lichtblick wird erst im Herbst von der Erg Oriental getestet).
Anmeldungen für die GRAND-ERG-MOTO-CHALLENGE werden in Kürze möglich sein.
Für 2010 sind wieder einige besondere Wüsten-Touren mit Dirk von Zitzewitz geplant.
Los geht es im März (geplanter Termin 4.3. bis 20.3.) mit einer Tour auf der Suche nach Wasser in der Sahara Libyens. Die Reise für Enduro und 4×4 wird einen maximalen Sandanteil haben (Start und Ziel in Sebha), unter anderem werden der Erg Murzug und Erg Ubari durchquert. Das ist wirklich eine Tour, die schwer mit den meisten anderen Libyen-Reisen auf dem Markt zu vergleichen ist. Wer 2009 mit dabei war, wird ein Lied davon singen können. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, rechtzeitiges Buchen sichert einen Platz. Achtung: die Reise ist nur für Teilnehmer mit Wüsten-Erfahrung geeignet. Mehr Informationen zum Wüsten-Abenteuer Libyen
Im Mai 2010 ist eine Kurzreise nach Tunesien in Vorbereitung. Die Reise wird sehr weit in den Süden Tunesiens gehen und etwa 7 bis 9 Tage dauern.
Wer nicht so lange warten möchte: auf der Marokko-Reise im Oktober 2009 gibt es noch einen freien Platz.
Im September 2009 startet die erste Silk Way Rallye. 4500 Kilometer geht es von Kasachstan und die Karakum-Wüste bis nach Turkmenistan. Veranstaltet wird die Marathon-Rallye von der A.S.O., dem Veranstalter der Rallye Dakar und Tour de France.
Hier paar Auszüge aus der Presse nach dem Sieg der Dakar 2009:
Wie Dirk mit 12 auf den Feldwegen rund um den Bungsberg Paris Dakar gespielt hat und vom Sieg geträumt hat, steht im Hamburger Abendblatt.
Von Dirks Vorfreude auf die Libyen-Tour im März schreibt stern.de, In einem anderen Artikel wird eine Offroad-Reise nach Argentinien entworfen. Das könnte man sicherllich auch als Sportreise auf den Spuren der Dakar 2009 mal machen.
Bild.de schreibt von Dirks Glücksbringer und dass jetzt erstmal Ausruhen an der Ostsee auf dem Programm steht.
Die Süddeutsche betont besonders die Tatsache, dass Giniel de Villiers der erste Afrikaner ist, der die Rallye Dakar gewonnen habe – das zudem außerhalb von Afrika. Außerdem zitiert sie Dirk bei Planungen einer Offroad-Tour in Argentinien.
Die Financial Times Deutschland erwähnen den hohen Imagegewinn, den Volkswagen durch den erstmaligen Doppelsieg mit einem Dieselfahrzeug verzeichnen kann wodrauf auch Focus.de hinweist. Wiederum im Focus stellt Dirk klar, dass sein nächstes Ziel ist die Dakar als Navigator zu gewinnen um zu beweisen, dass es kein Zufall war. Erst dann werde es ihn auf den Fahrersitz ziehen.
Im Interview auf Eurosport.de hofft Dirk auf eine Dakar 2010 in Südamerika. In einem anderen Artikel weist Giniel de Villers auf die gute Stimmung zwischen Giniel und Dirk im Auto hin: “Wenn etwas schief läuft, schreien wir uns nicht etwa gegenseitig an, sondern suchen sofort, aber ruhig nach dem Ausweg aus der Situation”
Hier noch ein Amateur-Video vom Start in Buenos Aires mit Giniel de Villers.
Schreibt eventuelle weitere Fundstellen mit Link in die Kommentare!
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Audio-Statement von Giniel de Villiers
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Mit einem Etappensieg haben Giniel de Villiers und Dirk von Zitzewitz die Rallye Dakar 2009 abgeschlossen und die “härteste Wüstenrallye der Welt” als erste Mannschaft mit einem Dieselfahrzeug mit dem Team Volkswagen Motorsport gewonnen. Der Volkswagen Race Touareg hat sich dabei stetig als äusserst zuverlässig erwiesen.
In der Gesamtwertung liegt das süafrikanisch-deutsche Team nach zwei Wochen extrem harter Marathonrallye durch Argentinien und Chile vor einem weiteren Volkswagen Race Touareg mit Mark Miller und Ralph Pitchford sowie Robby Gordon und Andy Grider.
Dirk ist 2005 mit Robby Gordon, 2002 und 2006 mit Mark Miller die Rallye Dakar gefahren und ist seit 2007 mit Giniel de Villiers unterwegs. Seine erste Dakar ist Dirk 1997 mit dem Motorrad gefahren und hat als „Rookie of the Year“ und bester deutscher Pilot mit dem 5. Platz abgeschnitten. (sportlicher Lebenslauf)
Der dritte VW mit Dieter Depping und Timo Gottschalk hat mit Platz 6 in der Gesamtwertung ein respektables Ergebnis erreicht. Carlos Sainz und Michel Périn mussten als weitere Top-Aspiranten auf den Gesamtsieg wegen einer unfallbedingten Schulterverletzung von Michel Périn leider vorzeitig aufgeben.
Hier noch ein kurzer Audio-Bericht direkt von Dirk aus Cordoba / Argentinien.
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Auch kurz vor dem Ende können noch Fehler passieren. Gerade dann, wenn es nicht ums Kämpfen geht sondern darum, die Autos ruhig ins Ziel zu bringen. Die Gefahr ist da die Konzentration zu verlieren, vielleicht schon “zu weit zu denken.” Dirk hatte heute nicht viel anzusagen. Dirk hat gestaunt wie konzentriert und ruhig Giniel gefahren ist. Dirk hofft, dass es morgen auch so gut funktioniert. Erst dann ist das Ziel erreicht.
Die “Dakar”-Premiere in Südamerika endet dort, wo sie begonnen hat: in der legendären Pampa. Nach zwei Wochen auf unterschiedlichstem Terrain finden die Teilnehmer auf dem letzten, 792 Kilometer langen Teilstück vor dem Rallye-Ziel wieder vertrautes Gelände vor. Erneut stehen lange und schnelle Geradeaus-Abschnitte auf der Agenda – ähnlich denen zu Beginn der Rallye.
Mitsubishi hat heute auf der vorletzten Etappe einen verdienten Etappensieg herausgefahren. Robby Gordon hat heute weitere Zeit verloren. Trotz bewußt verhaltener und teamorientierter Fahrweise ist der Abstand der beiden führenden Volkswagen Race Touareg mit Giniel de Villiers und Dirk von Zitzewitz sowie Mark Miller und Ralph Pitchford noch gewachsen. Jetzt geht es darum, morgen sauber und ohne technische Probleme nach Buenos Aires durchzukommen.
Dirk ist gerade vor ein paar Minuten im Biwak in Cordoba angekommen. Heute war es eine tolle Etappe durch wunderschöne Landschaft. Südamerika scheint wirklich eine Reise wert zu sein. Dirk lässt ganz (Nord)deutschland grüßen und bedankt sich exlizit für die ganze aktive und passive Unterstützung hier auf zitzewitz.com
Drücken wir weiter feste die Daumen, dass morgen alles gut klappt und für alle das Ziel im Vordergrund steht die Rallye Dakar 2009 gemeinsam für Volkswagen zu gewinnen.
Den letzten Gesamtsieg bei der Rallye (Paris) Dakar hatte Volkswagen im Jahr 1980. 2007 waren Giniel de Villiers und Dirk von Zitzewitz nach der schwersten Etappe mit einem sehr guten Vorsprung dabei bis sie durch ein technisches Problem viel Zeit und damit möglicherweise den Sieg verloren haben.
Giniel de Villiers und Dirk von Zitzewitz haben die heutige Etappe mit einem sensationellen Vorsprung von über 16 Minuten vor den Teamkollegen Mark Miller und Ralph Pitchford gewonnen.
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Es war heute eine unheimlich harte Etappe. Für Dirk hat sich aber das gute Training mit seinem Personal Trainer Silvio Philipsen ausgezahlt. Er spürt noch keine Erschöpfung von den Strapazen der Rallye Dakar 2009.
Schwierig war heute der sehr weiche Sand, in dem man sich laut Dirk fühlte als komme man garnicht voran. Die Dünen waren riesig, dass Dirk sich fragt, wie wohl die vielen Amateure mit den seriennahen Fahrzeugen da hoch kommen sollen. Es wird heute wieder sehr lange dauern bis alle im Ziel sind. Dadurch könnte es sein, dass die morgige Etappe wieder gekürzt wird.
Zum weichen Sand kamen sehr harte, steinige Pisten, auf denen die Fahrer ordentlich durchgeschüttelt wurden. Dirk war heute wieder einmal mehr beeindruckt, wo der Race Touareg überall langfährt. Zwischendurch musste Dirk heute aussteigen, vorlaufen und Giniel den Weg weisen.
Im Roadbook waren heute wenige Informationen. Die Navigation war extrem schwierig. Dirk hat sich somit heute für seinen groben Fehler auf der 9. Etappe rehabilitiert.
Morgen kommt eine typische WRC-Etappe auf Pisten ohne nennenswerte Offroad-Anteile. Das sollte für die Autos deutlich schonender sein. Auf der Etappe wird mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 90 km/h gerechnet. Das macht dann etwa 6 Stunden im Auto, was wieder sehr anstrengend wird. Vorausgesetzt, die Etappe wird nicht gekürzt.
Die lezten beiden Etappen werden Giniel und Dirk mit Mark Miller und Ralph Pitchford “sportlich ausfighten”. Alle vier sind gut miteinander befreundet. Der eigentliche Traum war es natürlich auf den Plätzen 1 bis 3 in Buenos Aires einzufahren. Schade ist es natürlich für alle, dass Carlos Sainz und Michel Périn heute das Pech mit dem Unfall hatten.
Dirk bittet um alle verfügbaren Daumen, damit es die beiden letzten Tage so gut weiterläuft wie heute.